E-Scooter – Stadtplage oder sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz?

E-Scooter - Stadtplage oder sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz?

Nun ist es soweit und auch in Deutschland sind E-Scooter offiziell zulässig. Der Gesetzesvorlage wurde zugestimmt und ab Juni 2019 werden die kleinen elektronischen Gefährten wohl auch die Innenstadtbilder der deutschen Städte zieren.

Andere Länder blicken schon auf zahlreichere und längere Erfahrungen mit den kleinen E-Fahrzeugen zurück. Bürger und Verkehrsexperten sind dabei nicht immer einer Meinung; sehen einige den Anstieg der E-Scooter in den Städten doch als einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz, während andere tatsächlich eine echte Invasion der E-Fahrzeuge befürchten. Doch werfen wir auf einen nüchternen und objektiven Blick auf die Entwicklungen der letzten Zeit…

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E-Mobilität – Änderung im Verkehrsbild der Städte bleibt unverzichtbar

Es bleibt außer Frage, dass jede Entwicklung immer von zwei unterschiedlichen Standpunkten gesehen und bewertet werden kann. Doch eins ist auch klar: Möchten wir langfristig die eigens gesteckten Klimaziele erreichen, bleibt ein Umdenken im Bereich der E-Mobilität unverzichtbar. Die Tatsache, dass mehr und mehr Autos mit Verbrennungsmotor aus den Städten verschwinden werden, wird zwangsläufig damit einhergehen, dass die Anzahl von Elektrofahrzeugen steigen wird.

„Insbesondere in den größeren Städten ist der Platz beschränkt. Schon heute gehören Hunderte von Staus zum Alltag. E-Scooter und kleinere Elektrofahrzeuge sind da eine große Chance für die Mobilität von morgen“, sagt Eduard Marquardt, Befürworter der E-Scooter seit erster Stunde. Und er wird nicht Unrecht haben. Simulationen haben unlängst gezeigt, dass ein Rückgang der Fahrzeuge um 20 Prozent zu Stoßzeiten über 85 Prozent der Staus in den Großstädten vermeiden könnte. Eins ist klar: Mit dem Anstieg von E-Scooter und kleineren Elektrofahrzeugen in den Städten und Gemeinden wird auch eine Überarbeitung der Gesetzeslage unverzichtbar sein. Dies ist in Teilen schon geschehen. Es gibt auch schon eigens auf die Elektrofahrzeuge ausgerichtete Haftpflichtversicherungen. Diese stehen zum Beispiel auf auf unserem Portal zur Verfügung und können mit wenigen Klicks abgeschlossen werden.

Wer schreibt hier?


​​Martin Krippner, geboren 1979 in Marburg und Familienvater zweier Söhne. Bereits seit dem Jahr 1998 bin ich im Bereich "Versicherungen" tätig, seit 2002 als unabhängiger Makler mit Schwerpunkt Gewerbeversicherungen und Hausverwaltungskonzepte. Mit der versicherDich Gmbh wollen wir dir Versicherungen als modernes Onlineprodukt präsentieren und dich so gut beraten, wie wir dich auch klassisch Offline beraten würden. Damit du immer das beste Versicherungsprodukt für dich findest...

Stadtplage: Bedrohen E-Scooter unsere Innenstädte?

Kritiker verweisen auf die Entwicklung in anderen großen Städten Europas und befürchten, auch in Deutschland könnten die kleinen Elektrofahrzeuge zu einer echten Plage werden. Doch wie ist die Lage in anderen Städten?

Besonders in der italienischen Hauptstadt Rom erfahren die E-Scooter, die dortzulande als „Monopattini“ bezeichnet werden, einen regelrechten Boom: Allein im Kalenderjahr 2018 wurden beinahe eine viertel Million E-Scooter verkauft. Zumeist sind es Touristen, die zum Beispiel auf Segways unterwegs sind und in den Gassen und engen Vierteln viel zu schnell fahren. Dass sich die Einheimischen beschweren und von den zahlreichen Segways und E-Tretrollern belästigt fühlen, ist jedoch zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Tatsache zurückzuführen, dass es in Italien lange Zeit keine Regeln gab. Befürworter sind sich einig: Klare Regeln und Vorschriften zu einem früheren Zeitpunkt hätten dazu geführt, dass Rom von den E-Fahrzeugen hätte profitieren und der Innenstadtverkehr auf und rum um die Piazzas entlastet hätte werden können.

Auch die französischen Behörden sind leider ein wenig zu spät gekommen. In Paris gab es ebenso die längste Zeit keine Regeln für E-Scooter und E-Tretroller, was dazu geführt hat, dass eine regelrechte Roller-Anarchie entstanden ist. Seit April 2019 versucht die Stadt Paris diesem Missstand nun entgegenzuwirken und Versäumtes nachzuholen. So sollen beispielsweise 2.500 zusätzliche Rollerparkplätze geschaffen werden und klare Regeln für Gehwege und Fußgängerüberwege formuliert werden. Dies wird allerdings wohl nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein sein, schätzen Experten die Anzahl von E-Scootern, die bis zum Jahresende auf den Straßen sein werden, doch auf stolze 40.000.

Versäumnisse im Ausland – Chance für den E-Scooter Start in Deutschland

Während andere Länder erste Interventionen zum aufkommenden E-Scooter Hype offenbar verschlafen haben, sollte Deutschland dies als große Chance begreifen. Bislang waren E-Scooter nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Wenn nun mit dem Start der E-Scooter Zulassungen auch verbindliche Regeln und Gesetzesvorschriften nicht lange auf sich warten lassen, haben wir die Chance, es besser zu machen und auf diese Weise für eine nachhaltige Verringerung des CO2-Ausstoßes in den deutschen Innenstädten zu sorgen.

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