E-Scooter Sharing Anbieter auf dem Vormarsch - Fluch oder Segen?

E-Scooter Sharing Anbieter auf dem Vormarsch - Fluch oder Segen?

In anderen Ländern sind sie bereits bekannt und jeden Tag nutzen sie Hunderte von Menschen: Die Rede ist von den sogenannten E-Scooter Sharing Anbietern. Wer in einer fremden Stadt zu Besuch ist, kann sich bei ​einem E-Scooter Sharing Anbietern anmelden und gegen eine Gebühr einen E-Scooter mieten. Doch lohnt sich das wirklich und was sind die Vor- und Nachteile der neuen Sharing-Möglichkeiten? Wir verschaffen einen Überblick über die wichtigsten Fakten…

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Wer sind die neuen E-Scooter Sharing Anbieter?

In anderen Ländern, allen voran den Vereinigten Staaten, sind sie bereits bekannt. Auch in Deutschland positioniert man sich nun, um hierzulande den Startschuss des E-Scooter Zeitalters nicht zu verpassen: Die Rede ist von E-Scooter Sharing Anbietern wie Bird und Lime. Beide Sharing Anbieter sind bereits in einigen Städten vertreten. Lime betreibt in zwei großen deutschen Städten ein Fahrrad-Verleihangebot und wird mit der Straßenzulassung der E-Scooter in Deutschland nun auch in diesem Zweig ein breites Angebot aufbauen. Ein dritter, nicht zu übersehender Sharing Anbieter ist das Unternehmen VOI, das bislang nur in den skandinavischen Ländern sein Angebot unterhielt. Auch auf dem deutschen Markt wird der Anbieter ​bald vertreten sein und seine Sharing Dienstleistungen an den Mann, bzw. die Frau bringen.

So funktioniert das Sharing-Prinzip

Das Prinzip ist bei allen E-Scooter Sharing Anbietern ähnlich: Bevor das Angebot von den Kunden genutzt werden kann, ist eine Anmeldung und der Download der anbietereigenen App notwendig. Auf einer Karte in der App werden die Standorte der frei verfügbaren E-Scooter angezeigt.

Nun einfach den QR-Code am Roller über die App scannen und schon kann es losgehen. Um den E-Scooter wieder abzustellen, muss der Fahrer einen geeigneten Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebiets finden und die Fahrt über die App beenden. Abgerechnet wird über die Kredit- oder Debitkarte, die im Menü der Apps unter den personenbezogenen Daten hinterlegt wird. Dabei richten sich die fälligen Kosten nach der Mietzeit und der zurückgelegten Strecke.

E-Scooter mieten oder kaufen?

Soll ich einen E-Scooter kaufen oder das Sharing Angebot ​eines Sharing Anbieters nutzen?

Das ist eine Frage, die pauschal nur schwer zu beantworten ist und die jeder gemäß seiner eigenen, individuellen Bedürfnisse beantworten muss.

Bedarfsanalysen und Kostenvergleiche zeigen eindeutig, dass der Kauf eines E-Scooters bei regelmäßiger Nutzung für die meisten Fahrer langfristig günstiger ist. Oftmals rentiert sich das eigene Fahrzeug bereits nach weniger als einem Jahr.

Wer nur wenige Fahrten im Monat absolviert, für den sind die Verleiher ​jedoch ggf. eine Alternative.

Vom Angebot der Sharing Anbieter profitieren in erster Linie Touristen und Besucher fremder Städte: Wer nimmt schon seinen eigenen E-Scooter mit auf eine Flugreise? Die Städteerkunder profitieren von eine komfortablen Mobilität und können das Fahrzeug - wann immer sie es benötigen - mieten und an nahezu jedem beliebigen Ort wieder abstellen.

Wer einen E-Scooter für ​seinen Heimatort sucht, der sollte über den Kauf eines entsprechenden Rollers nachdenken. Argumente, man müsse weitere teure Nebenkosten wie zum Beispiel eine E-Scooter Versicherung mit einkalkulieren, werden mehr und mehr haltlos. Eine Haftpflichtversicherung, die neuerdings für alle E-Scooter in Deutschland im öffentlichen Verkehr  Pflicht ist, ist nämlich ausgesprochen kostengünstig und kann schnell auf unserer Webseite abgeschlossen werden.

Wer schreibt hier?


​​Martin Krippner, geboren 1979 in Marburg und Familienvater zweier Söhne. Bereits seit dem Jahr 1998 bin ich im Bereich "Versicherungen" tätig, seit 2002 als unabhängiger Makler mit Schwerpunkt Gewerbeversicherungen und Hausverwaltungskonzepte. Mit der versicherDich Gmbh wollen wir dir Versicherungen als modernes Onlineprodukt präsentieren und dich so gut beraten, wie wir dich auch klassisch Offline beraten würden. Damit du immer das beste Versicherungsprodukt für dich findest...

Fazit: E-Scooter Sharing Anbieter

E-Scooter Sharing Anbieter sind für z.B. Städtetouristen, die mobil und flexibel sein möchten, eine tolle Gelegenheit, um fremdes Terrain zu erkunden. Wer allerdings regelmäßig Strecken mit einem E-Scooter zurücklegt, für den ist der Kauf eines E-Scooters, der preiswertere Weg​.

Bis auf die Stromkosten zum Laden der ​Scooter gibt es keine Folgekosten. Reparaturen sind bei ​hochwertigen Scooter-Modellen verhältnismäßig selten. Das Argument, ein Sharing würde den Leitgedanken eines klimaneutralen Fahrens stützen und weiterverfolgen, stimmt jedoch nicht so ganz.

Bei der Herstellung der E-Scooter werden große Mengen an CO2 freigesetzt. Die Produktion lohnt sich vor dem Hintergrund eines klimaneutralen Fahrens nur dann, wenn die E-Roller ein langes Leben vor sich haben und viele Jahre genutzt werden. Bei den E-Scooter Sharing Anbietern haben sie dies allerdings in der Regel nicht.

Vandalismus und grobe Nutzungsgewohnheiten der Kunden führen dazu, dass die Fahrzeuge der Sharing Anbieter schnell verschleißen und ersetzt werden müssen.

Sich seinen eigenen E-Scooter anzuschaffen, diesen zu pflegen und lange Zeit zu nutzen, ist also kein Klimavergehen, sondern eine langfristig preiswerte Entscheidung und sinnige Investition, die nebenbei auch noch großen Spaß macht und viel Freude bereitet.

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